CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm besucht Pflegedienst „Sanitas“ in Altlußheim

Die Sicherstellung und Bezahlbarkeit von Pflegeleistungen gehört zu den größten politischen Herausforderungen der nächsten Jahre, doch bereits zu Corona-Zeiten ist die Betreuung von Pflegebedürftigen eine sensible Aufgabe. „Die organisatorische Arbeit hat enorm zugenommen“, berichtete der Matthias Schenk, Geschäftsführer des Altlußheimer Pflegediensts „Sanitas“, dem CDU-Landtagskandidaten Andreas Sturm, der sich über die Situation der Pflegedienste während der Corona-Zeit informierte.

Schenk hob die gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und den Hausärzten vor Ort hervor. Eine große Hilfe sei der Pflege-Rettungsschirm der Bundesregierung, der Verdienstausfälle und Zusatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ersetze, über den aber in den Medien nicht viel berichtet werde. Deutlich bekannter war die Maßnahme des 1500€ Bonus für Angestellte in Pflegeberufen.
Ein einmaliger Bonus helfe aber nicht allein, weiterhin qualifizierte Pflegekräfte zu finden, Matthias Schenk zufolge sei es besonders wichtig, gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Durch Lockerungen des Gesetzgebers bei Pflegeassistenten gebe es nun mehr Flexibilität beim Einsatz von Pflegekräften für Hilfstätigkeiten, was die Personalsituation etwas entspanne.

Schenk ist eine hohe Qualität der Pflege wichtig, dies werde durch die Dokumentation sichergestellt, allerdings sorgen viele Regularien und Abrechnungsmodalitäten einzelner Kassen dafür, dass immer mehr Zeit für organisatorische Arbeit aufgewendet werden müsse.

Der Geschäftsführer des Pflegediensts ist froh darüber, dass es bisher keine Zwischenfälle gab, seit Mitte November sorgen Schnelltests für noch mehr Sicherheit bei Pflegenden und Pflegekräften. Alle zwei Wochen werden die Pflegekräfte getestet, genauso bei den geringsten Symptomen.

Matthias Schenk appellierte dabei aber auch, die Wertigkeit der Pflege mehr anzuerkennen, es reiche nicht nur einen guten Pflegestandard zu fordern, qualitativ gute Pflege koste auch, wobei die Leistungspauschalen transparent sind und landesweit gelten. CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm dankte für die Einblicke in den Alltag von Pflegekräften und eine Darstellung der umfangreichen Maßnahmen während der Corona-Zeit. Mit schnellen, unbürokratischen Hilfen wie dem Pflegerettungsschirm, habe die Politik für eine wesentliche Unterstützung gesorgt, trotzdem gelte es nun Lösungen zu finden, wie Pflege auch in einigen Jahren noch finanzierbar sei, so Sturm.

« Kreative Potentiale in der Krise entfesseln Fünf Impulse für den Mittelstand und Arbeitsplätze in unserer Region »